Eine Woche Urlaub – herrliche Freiheit und Glück mit mir alleine – das nehme ich doch sicher mit nach Hause!
Mein Sohn und seine Freundin begrüßten mich auch freudig und wir tranken einen Kaffee gemeinsam. Soweit, alles gut!

Plötzlich von einem Moment auf den Anderen – vollkommen unvorbereitet – traf mich eine Tsunami-Welle des Alleine-Fühlens. Ich fühlte mich total alleine und vergessen auf der ganzen Welt.
Kein Partner, der mich umarmt oder freudig vom Flughafen abholt. Keine Mutter, die den Anruf „gut gelandet“ erwartet. Kein Vater, der sich um mich Sorgen macht. Kein Bruder oder Schwester, die sich auf mich freuten. 

Ja, da sind tolle Freunde, die für mich da sind und mir jederzeit zur Seite stehen, aber sie sind eben keine Familie … und sie haben ihr eigenes Leben! Ja, ich hab auch ein Thema mit „ja nicht zur Last fallen“.

Tja, was konnte ich jetzt tun – nichts – die Gefühle einfach zulassen und weinen. 
Als HP für Psychotherapie kann ich ja sowas natürlich nicht einfach stehen lassen und akzeptieren. Also hab ich angefangen genau hinzusehen – Warum ist das Gefühl so stark? Was steckt dahinter? Was ist der Wunsch dahinter? Was brauche ich, damit es mir besser geht? Welche alten Wunden darf ich mir nochmal ansehen? 

Tja, was soll ich sagen – ein Urlaub alleine hat echt viele Facetten – mit dieser hätte ich nicht gerechnet.
Aber man lernt nicht aus und ich glaube, dass es mich auch zu einer besseren Therapeutin macht.

Solltest du gerade selbst in einem Tief stecken und nicht wissen, wie du wieder das Licht am Ende des Tunnels findest, dann melde dich gerne bei mir. Gemeinsam schauen wir, wie es Schritt für Schritt wieder heller werden kann.

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