Heimkommen nach dem Urlaub …
… und sofort ist man wieder im „Funktionier-Modus“ und fast die gesamte Erholung ist weg?
Wem von euch ist folgendes Szenario vertraut:
Man kommt vom Urlaub nach Hause, ist bereits deprimiert, weil der Urlaub vorbei ist, öffnet die Haustüre und – wie ferngesteuert – ist man wieder im „Funktionier-Modus“
Man räumt sofort den Koffer aus, schaltet sofort die Waschmaschine ein, checkt den Kühlschrank (wie wenn er sich durch ein Wunder neu gefüllt hätte), überlegt sofort was man einkaufen muss und was man vor allem kochen muss. Man räumt sofort alle Sachen aus dem Koffer perfekt weg und ist ein paar Stunden nach dem Urlaubsende wieder im Alltag angekommen – ohne ein richtiges Ankommen zuhause und in Erinnerungen schwelgen.
Wieso ist das so? Wieso lässt man die Dinge nicht liegen und macht sie entspannt am nächsten Tag?
Erziehung?
Perfektionismus?
Sich selbst beweisen, dass man ein:e super Hausmann/Hausfrau ist?
Das „macht man einfach so“ Ritual?
Ich habe mich dieses Mal fast gezwungen den Koffer stehen zu lassen und es fällt mir wirklich nicht leicht.
Gewohnheiten sind fiese Muster.
Allerdings merke ich, wie ich noch im Urlaubsfeeling bin und noch nicht ganz im Alltag angekommen.
Probiert es aus!
Seid mal nicht perfekt und „brav“ – nur Mut, es passiert nichts – den Koffer räumt euch ja sowieso niemand aus 😉
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